MEK Küchen: Zum zweiten Mal insolvent [ 29.09.2009]
Schon 2006 musste der ostdeutsche Küchenhersteller MEK (ehemals Mecklenburg Küchen) mit Sitz in Güstrow Insolvenz anmelden. Damals kam Rettung durch die beiden Investoren Mohammed Chadme und Frank Myska, die beide zu gleichen Teilen den Betrieb übernahmen.
Jetzt ist es wieder soweit: Gestern wurde beim Amtsgericht Rostock das vorläufige Insolvenzverfahren beantragt. Laut Alfred Fink, der zusammen mit Marina Ahrndt die Geschäftsführung inne hat, brachen sowohl am deutschen als auch am internationalen Markt die Umsätze weg.
Der Absatz im nordafrikanischen Raum, mit dem sich zuvor große Hoffnung verbanden, reichte allein nicht aus. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 45 Mitarbeiter. Der Exportanteil beträgt 25 Prozent. Die Tradition des Küchenherstellers geht bis auf das Jahr 1903 zurück.
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